Brilon im Sauerland – wir kommen…

Ausflug zum Sauerländer Bogenparcour 2017

´Baby, gib uns einmal alles!´

Genau so hat sich dann auch das Wochenende angefühlt. Wir haben schlichtweg mitgenommen, was geht. Angefangen vom Stau und unkooperativen Navigationsgeräten, chaotischem Zimmerroullette und wechselnden Wetterkapriolen bis hin zu aufdringlicher Vegetation. Zwischendurch hätte man sich über spontanen Kiemenwuchs und einer Machete in seiner Hand arg gefreut.

Abschrecken konnte uns jedoch Nichts davon und so zogen wir (Anja, Christiane, Kolle, Nemo (Tommy’s Hund), S., Steffi, Torsten, Tommy und Yannis) los  den Bogenparcour für uns zu erobern.
Auf einer 27 Hektar großen Fläche, aufgeteilt in 3 Runden mit insgesamt 69 Pflocks und ca. 150 Tieren, konnte man sein bogenschützerisches Talent erproben.

Jede Runde kam mit einem anderen Thema daher. Zur Auswahl gab es die Routen Eurasien (17 Ziele), Afrika (28 Ziele) und Europa-Amerika (24 Ziele). Ganz unterschiedlich präsentierten sich dann auch die einzelnen Ziele. Von leicht bis schwer, mal nah dran, mal ganz weit weg.

Die Hügel hinauf, schlängelnd zwischen Baumgruppen und mitten durch die Botanik gingen unsere Pfeile, wobei in manchen Situationen das passende Werkzeug, sprich ein Messer, einfach unerlässlich war und in meinem Fall, mehr Wegbeschreibung gut getan hätte.  Leuchtend rote Pfeile haben bei meinem Grad an Orientierungslosigkeit einfach nicht gereicht.

Unbestreitbar schön war die Vielfalt der gestellten Tiere, die man uns bot. Riesige Elefanten, fliegende Adler, niedliche Hasen und imposante Bären konnten wir auf unserem Weg antreffen. Sogar komplette Jagdszenen waren vorhanden, so dass wir staunend vor Zebra hetzenden Löwen standen. Angetan waren wir auch von den beweglichen Zielen in Form eines Mobiles und eines Würfels.

Einfach richtig Spaß gemacht haben die Klappziele, und der Gedanke „Das will ich auch bei uns“ schoss mir durch den Kopf.
Man merkte das Engagement, das dahinter steckte und noch mehr die Arbeit und das Herzblut, vor allem an den selbstgebauten und bemalten Tieren.

Müde und glücklich kehrten wir schließlich zurück, mit neuen Erfahrungen und Eindrücken, Erfolgen und geschrumpften Pfeilarsenal und einem Kopfgepäck an bunten Erinnerungen.

Sonnenschein hat uns einen Teil des Weges begleitet, dem Regen haben wir getrotzt, auf bergige Aushänge haben wir uns gewagt und durch dichtes Buschwerk gekämpft. Es war schön und es war anstrengend, diese zwei Dinge lagen unbestreitbar dich bei einander, aber hey: Sind wir die Beute? Nein, wir sind die Jäger!*

Author: Christiane Diekmann

*Quelle: Shingeki no kyojin/Hajime Isayama

 
Brilon ist herrlich von Wäldern umgeben und Deutschlands waldreichste Stadt.

Schießen durch große Wurzelballen oder von fern auf eine  lebensgroße Gieraffe..


Vom Hochstand aus oder quer durch den Wald…

gefährliche Wildschweine oder wilde Ottifanten, wir waren vor nix sicher..

Ob giftige Riesenspinnen oder jagende Löwen, wir mussten stets auf der Hut sein..

..oder hungrige Wölfe. Schließlich erwischte es doch eine von uns: Anja, wir trauern…. 🙂

Ein rundrum tolles Wochenende, welches die Herzen von Bogenschützen höher schlagen lässt und ihnen ein Lächeln beim Einschlafen ins Gesicht zaubert….

Fotos bearbeitet von Thomas Thiede

 

 

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